| Herbert Grönemeyer in Flensburg |
|
|
| Geschrieben von Nico Radßuweit | |
| Donnerstag, 05 Juni 2008 | |
|
Nicole Poggensee: "Hanjo, heute Nacht um 4 Uhr ist der ASB Kiel vom Sanitätsdienst beim Grönemeyer-Konzert in Flensburg zurückgekommen. Du warst Einsatzleiter. Was gibt es besonderes zu berichten?" Hanjo Merkle: "Der Einsatz verlief hervorragend. Insbesondere klappte die Zusammenarbeit zwischen allen regionalen Gliederungen, die bei dieser Großveranstaltung des ASB eingesetzt waren, hervorragend. Die Flensburger Brauerei, als Veranstalter, hat nach dem Konzert dem ASB Flensburg noch ein großes Lob für die perfekte Organisation ausgesprochen." Nicole: "Verlief das Konzert friedlich oder gab es schwerwiegende Zwischenfälle?" Hanjo: "Es gab eine Situation, in der wir gleichzeitig 6 verschiedene Einsatzmeldungen erhielten. Dabei war zunächst nicht genau zu differenzieren, was eigentlich passiert war. Teilweise wurde von einem Sturz aus größer Höhe berichtet, teilweise von einer möglicherweise durch Drogen beeinflussten hilflosen Person. Gleichzeitig waren aus anderen Ecken des Festgeländes noch weitere Meldungen gekommen. Zu dieser Zeit waren 6 unserer Fahrzeuge gleichzeitig ausgeschwärmt, um die Situation zu sondieren. Erfreulicherweise gab es insgesamt keine wirklich ernsthaften Verletzungen." Nicole: "Was war denn an Helfern und Material eingesetzt ?" Hanjo: "Bei dem Grönemeyer-Konzert in Flensburg stellte der ASB über 35 Helfer, 4 Rettungswagen, 4 Krankenwagen, 2 Sanitätszelte und einen Einsatzleitwagen zur Verfügung. Gleichzeitig fand auch noch in Kiel das Pokalfinale VfB Lübeck gegen Holstein Kiel statt. Auch diese Veranstaltung wurde vom ASB betreut. Insgesamt waren gestern Abend 110 Helfer des ASB in Kiel und Flensburg im Einsatz. Wir freuen uns, dass wir eine derartige Anzahl überwiegend ehrenamtlicher Mitarbeiter zum gleichen Zeitpunkt mobilisieren konnten." Nicole: "Diese Zahlen sind ja wirklich beeindruckend. Gibt es denn tatsächlich so viele Mitbürger, die bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren?" Hanjo: "In der Tat kann sich der ASB freuen, so breit in der Bevölkerung verankert zu sein. Immerhin verfügen wir allein in Schleswig-Holstein über 83.000 Mitglieder. Natürlich wirkt nur ein kleiner Teil von diesen aktiv an unserer Arbeit mit. Wir freuen uns immer wieder über Nachwuchs. Die Arbeit macht allen Beteiligten Spaß. Vielleicht ist es sinnvoll, dass ich bei dieser Gelegenheit noch einmal darauf hinweise, dass die Mitarbeit in Hilfsorganisationen, insbesondere natürlich dem ASB, auch eine Möglichkeit bietet, sich von der Bundeswehr freistellen zu lassen. Gerade im Bereich des Katastrophenschutzes, der mit den Sanitätsdiensten eng in der täglichen Arbeit verzahnt ist, gibt es tatsächlich ein Bedarf an jungen Menschen, die bereit sind, sich zu einer Mitwirkung zu verpflichten. Die Mitarbeit im Katastrophenschutz ist unproblematisch, auch neben einer Berufstätigkeit oder einer Ausbildung möglich." Nicole: "Hanjo, ich danke dir für dieses Gespräch." Hanjo: "Gern geschehen." (Quelle: ASB Landesverband Schleswig-Holstein ) |
| < zurück | weiter > |
|---|
© 2006 - 2012 Radßuweit | Alle Rechte vorbehalten



Der 