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Konzept
(Stand Februar 2011)
Die Kindertagesstätte des Arbeiter-Samariter-Bundes im Gewerbegebiet Genin in Lübeck Inhalt
1.
Die Einrichtung
2.
Gesetzliche Grundlagen
3.
Die Pädagogik 3. Unsere Sicht des Kindes 3.2 Das Spiel 3.3 Der Alltag 3.4 Beobachtungen
4. Die
Eingewöhnung
5. Elternmitarbeit
6. §
8a SGB VIII, das Kindeswohl
7. Gewerbezwerge
überall 8. Warum ist diese Kindertagesstätte so und nicht anders?
1. Die Einrichtung Die Gewerbezwerge entstanden nach einer Bedarfsumfrage des ASB bei den ansässigen Firmen im Stadtteil Genin. Zum 1. Februar 2011 eröffnet die Kindertagesstätte in der Borsigstraße 2. Auf einem 1514 m² großen Gelände befindet sich eine 404 m² große Einrichtung mit einer Krippe für 10 Kinder von 1 bis 3 Jahren und einer Elementargruppe für 20 bis 22 Kinder von 3 bis 6 Jahren.
Unsere Öffnungszeiten orientieren sich am erhöhten Betreuungsbedarf der Eltern, die im Gewerbegebiet tätig sind. Die Gewerbezwerge öffnen morgens um 5.45 Uhr und bieten eine Betreuungszeit bis 17.15 Uhr. Die Schließungszeit beschränkt sich auf die mittleren zwei Wochen der Schul-Sommerferien des Landes Schleswig-Holstein.
2. Gesetzliche Grundlagen
Darüber hinaus legt die UN Charta von 1990 für alle Kinder fest:
3. Die Pädagogik
3.1 Unsere Sicht des Kindes Kinder sind keine kleinen Erwachsenen sondern kleine Menschen mit ganz besonderen Bedürfnissen. Um eine gesunde Entwicklung zu fördern, orientieren wir uns an den 16 seelischen Grundbedürfnissen nach Dr. Armin Krenz: Zeit braucht jeder Mensch, um sich selbst und seine Umgebung wahrzunehmen, um dies zu verarbeiten. Wir hetzen dich nicht. Liebe und Zuneigung stehen dir zu, ohne dass daran Bedingungen geknüpft sind. Intimität und Geheimnisse: Jedes Kind darf etwas für sich behalten, muß nicht über alles Rechenschaft ablegen. Es darf selbst darüber entscheiden, wieviel es von sich Preis gibt – jedem Menschen gegenüber. Respekt und Achtung: Wir achten und respektieren jedes Kind wie es ist, jedes Kind ist gleich wertvoll. Mitsprache: Ein Kind darf mitsprechen und seine Meinung haben und äußern. (Das heißt nicht, ein Kind darf alles bestimmen!) Sexualität: Ich bin ein Junge, ich bin ein Mädchen – und das ist gut so. Neugierde ist Kindern angeboren und die Basis dafür, dass sie lernen wollen und können. Optimismus: Wir alle sind in der Lage, Dinge zu bewegen. Es ist gut, auf der Welt zu sein. Ruhe ist nötig um Entwicklungsvorgänge zu unterscheiden und festzulegen. Bewegung baut Streß ab und ist die Grundbedingung dafür, dass neue Reize und Erfahrungen verarbeitet werden können. Gewaltfreiheit: Körperlich, sprachlich und auch seelisch – nur so kann das Kind sich angstfrei auf Neues einlassen und auch lernen. Vertrauen: Wir vertrauen dir und deinen Fähigkeiten, trauen dir zu, Dinge zu tun. Verstanden werden: Deine Kinderwelt ist anders als unsere Erwachsenenwelt, wir verstehen, dass dir andere Dinge wichtig sind. Sicherheit: Es gbt keine Gefahren, die du fürchten musst. Du darfst dich in Sicherheit entwickeln. Gefühle: Wir kennen auch diese Gefühle von Wut, Trauer, Freude und Angst. Jeder kennt sie und sie gehören zum Leben, sie sind erlaubt. Erfahrungsräume sind nötig um sich selbst und die Umwelt auszuprobieren.
3.2 Das Spiel
Das kindliche Spiel ist die Grundlage der Persönlichkeits- und Lernentwicklung des Kindes im Kindergarten. Im selbstbestimmten Spiel der Kinder wird die Wirklichkeit der Kinder erbaut und nachgebaut, werden soziale Beziehungen konstruiert. Für Kinder gibt es immer einen Sinn mit dem Spiel und seinen Inhalten. Sie gebrauchen ihre Fantasie um die Welt in ihrem Spiel zu gestalten und nur die Handlung selbst ist wichtig, nicht das Ergebnis. Genau das macht die bildenden Elemente des Spieles aus. Spielen ist Lernen mit allen Sinnen, mit starker emotionaler Beteiligung, mit geistigem und körperlichen Krafteinsatz. Es ist ganzheitliches Lernen, weil es die ganze Persönlichkeit fördert und fordert.¹ Es gibt 16 verschiedene Formen des Spieles und wir wollen den Kindern die Möglichkeit geben, in unserem Kindergarten alle zu erproben:
(1) vgl. Berliner Bildungsprogramm 2004 Je mehr unterschiedliche Spielformen die Kinder kennen und nutzen, umso größer ist ihr Spiel- und damit auch ihr Lernpotential. Hedi Friedrich¹ spricht beim Spiel von einer Grundbedingung für alle Lern- und Bildungsprozesse, die kein noch so gutes Lernprogramm bieten kann. Dr. Gebauer² stellt fest, dass das ausgiebige Spiel in der Kindheit die Grundlage für Motivation, Konzentration und Lernfreude bildet. Für Eltern ist es wichtig zu wissen, dass nicht alle Kinder gleich spielen. Allein schon vom Alter her gibt es deutliche Unterschiede. So durchleben Kinder verschiedene Entwicklungsphasen und sind erst ab etwa 3 Jahren überhaupt in der Lage, mit anderen zusammen zu spielen. Der Weg geht vom
über das
zum
(1)Diplompsychologin aus Frankfurt, Autorin z.B. von "Beziehungen zu Kindern gestalten", "Auf Kinder hören, mit Kindern reden" (2) Dr. phil. Karl Gebauer, Autor z.B. von "Klug wird niemand von allein", "Kinder brauchen Spielräume"
3.3 Der Alltag Unser Tag gestaltet sich folgendermaßen: (Uhrzeiten noch unverbindlich, werden sich erst in der Praxis festlegen lassen können)
Die Kinder werden von den Eltern in ihre Gruppe gebracht und an die pädagogischen Fachkräfte übergeben. Die Mitarbeiter nehmen das Kind in Empfang. Alle Beteiligten – Kind, Eltern und Mitarbeiter – sollen das Gefühl haben, persönlich beachtet zu werden und willkommen zu sein.
Von 8.15 bis 8.45 Uhr frühstücken wir gemeinsam in den Gruppen. Die Kinder und die Mitarbeiter bringen ihre Brotdosen an den Tisch. Wir legen Wert auf eine gesunde Ernährung, darum sind Sachen wie Schokoaufstriche und süße Riegel nicht dabei. Für die Kinder, die bereits sehr früh in den Kindergarten kommen, gibt es schon früher eine Möglichkeit, ein erstes kleines Frühstück einzunehmen.
Kinder, die später gebracht werden und darum am Frühstück nicht teilnehmen, müssen zu Hause bereits ein Frühstück bekommen. In der Elementargruppe gibt es beim Frühstück eine Besonderheit: Wer zuviel dabei hat oder sein Essen nicht essen möchte, legt es in die Mitte auf ein Tablett. So entsteht ein Buffet aus dem sich jeder bedienen kann. Damit sorgt jedes Kind für sein eigenes Wohl und mit dem, was es zuviel hat, auch für die Gemeinschaft. Die Erwachsenen achten darauf, dass jedes Kind sich zuerst am eigenen Essen selbst richtig sättigt.
Nach dem Frühstück findet sich die Gruppe zum Morgenkreis zusammen. Hier wird noch einmal jeder wahrgenommen der da ist, festgestellt wer fehlt, und warum. In der Krippe gestaltet sich der Kreis hauptsächlich durch Lieder, Fingerspiele, kleine Geschichten, kurze Gruppenspiele und ähnliches. In der Elementargruppe sind die Aktivitäten schon umfangreicher, dazu kommen Gesprächsrunden über Erlebnisse des Vortages oder Wochenendes, Berichte über Träume, Planungen für den Tag.
In den Gruppen essen alle gemeinsam an ein oder zwei Tischen. Die Kinder sind am Aufdecken beteiligt. Täglich neu entscheidet sich jedes Kind, wo und neben wem es sitzen möchte. Nach einem gemeinsamen Tischspruch beginnt die Mahlzeit. Hierbei legen wir in beiden Gruppen viel Wert auf größtmögliche Selbständigkeit. Die Kinder lernen, Mengen abzuschätzen beim Auffüllen, verschiedene Dinge, die sie vielleicht noch nicht kennen, zu probieren und sich gegenseitig Schüsseln anzureichen. Die Erwachsenen nehmen am Essen teil und leisten eine Vorbildfunktion in Bezug auf die Neugier und Bereitschaft, neue Dinge zu probieren und in Bezug auf Tischmanieren. Je nach Bedarf der unterschiedlichen Altersstruktur der beiden Gruppen wird in beiden Gruppen gleichzeitig oder in der Krippe früher gegessen. Nach dem Essen und Zähneputzen werden alle Kinder, die einen Mittagsschlaf benötigen, zu Bett gebracht. In der Krippe begleitet eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter die Schlafzeit im Schlafraum.
In der Elementargruppe findet im Nebenraum eine Ruhezeit statt. Hier werden Bilderbücher oder über mehrere Tage sogar ganze Bücher vorgelesen. Kinder mit Bewegungsdrang, die mit einer Ruhephase überfordert sind, haben im Gruppenraum oder im Bewegungsraum die Möglichkeit unter pädagogischer Begleitung zu spielen, zu toben, zu bauen oder zu werken.
Vor dem Nachmittagsimbiss finden sich die Kinder in ihren Gruppen erneut zu einem Kreis zusammen. Die Krippenkinder erleben einen ähnlichen Kreis wie am Morgen. Je nach Alter und Vermögen der Kinder wird der Tag noch einmal überdacht. Das Gruppentagebuch wird geführt, notiert was an diesem Tag geschah. Die Kinder der Elementargruppe erzählen, wie sie den Tag erlebt haben. Wenn noch Ärgernisse, wie z.B. ein Streit mit einem anderen Kind, bestehen, werden diese angesprochen und geklärt. So muss niemand ein ärgerliches Gefühl mit nach Hause nehmen. Das Gruppentagebuch wird gefüllt mit dem, was die Kinder über diesen Tag zu erzählen haben.
Ein Tag bei den Gewerbezwergen kann lang sein. Darum finden wir uns nachmittags noch einmal zusammen und essen gemeinsam eine Kleinigkeit.
Projektzeiten: Zwischen diesen festen Strukturen finden die Kinder Zeit, ihre eigenen Interessen zu entwickeln und ihnen nachzugehen. Das Team bietet aufgrund gemachter Beobachtungen gezielt Aktivitäten an, die die Themen aufgreifen mit welchen die Kinder sich aktuell beschäftigen. Hier können langfristige Projekte verfolgt werden, die ein Grundthema in vielen verschiedenen Lebens- und Bildungsbereichen aufgreifen, bearbeiten und vertiefen.
Zum Alltag gehören auch Dinge wie Tisch decken und abdecken, die Spülmaschine füllen, Handtücher einsammeln und in die Waschmaschine tun, später aufhängen, abnehmen, zusammenlegen und wegräumen. Ebenso gehört dazu, aufzuräumen, den Gruppenraum oder vielleicht den Eingang zu fegen, neue Flaschen aus dem Vorratsraum zu holen oder leere hin zu bringen. Auch können Obst und Rohkost geschnitten werden oder vielleicht steht ein Einkauf an im Baumarkt oder dem davor stehenden Obststand. An all diesen Dingen wollen wir die Kinder beteiligen, es mit ihnen gemeinsam tun. So erleben sie sich als Teil der Gemeinschaft, erleben Verantwortung und dass wir ihnen etwas zutrauen.
3.4 Beobachtungen Grundlage guter pädagogischer Arbeit ist die Beobachtung. Um einem Kind gerecht zu werden, ihm gezielt die Angebote zu machen, die es in seiner momentanen Lebensssituation benötigt, müssen wir wissen, was es beschäftigt. Es gibt sechs Ausdrucksformen:
Malen/Zeichnen Träume Verhalten Spiel Bewegung Sprache/Sprechen
4. Die Eingewöhnung In den letzten Wochen vor den Sommerferien bieten wir einmal wöchentlich nachmittags Eingewöhnungsspielkreise für die neuen Kinder in Begleitung ihrer Eltern an. So können sich diese schon einmal mit den Räumlichkeiten und Personen im Kindergarten vertraut machen. In dieser Zeit erkunden wir nach und nach jeden Raum, führen mit kleinen Liedern und Fingerspielen die ersten Rituale ein. Hierbei sind die Eltern voll eingebunden, mit ihren Kindern gemeinsam an diesen Spielkreisen mitzuwirken. Nach der Sommerschließung bzw. zum 1. August beginnt die eigentliche Eingewöhnung. Unser Wunsch ist eine sehr individuelle Eingewöhnung. Das bedeutet: Möglichst beginnen nicht alle neuen Kinder zum gleichen Datum sondern jeweils ein paar Tage versetzt. Die Eltern sollten in der Einrichtung anwesend sein, solange das Kind sie benötigt. Diese Vorgehensweise versuchen wir - in Absprache mit Eltern und nach deren Bedürfnissen und persönlichen Möglichkeiten - umzusetzen. An den Morgenkreisen um 9.00 Uhr in den Gruppen nehmen diese Kinder erst teil, wenn sie bereit sind, sich auf die Gesamtgruppe einzulassen und sich von den Eltern verabschieden können. Solange dies nicht der Fall ist, bleiben sie gemeinsam mit einer Mitarbeiterin im Gruppenraum. Die ersten Tage sollten die Kinder mit ihren Eltern zusammen für ein paar Stunden in die Einrichtung kommen. Die Mitarbeiter werden individuell auf das Kind eingehen, ihm seine Zeit lassen, sich einzufinden und damit beginnen, eine Beziehung zu dem Kind aufzubauen um es später in die Gesamtgruppe begleiten zu können. Basis hierfür ist das Vertrauen der Eltern in die Mitarbeiter sowie zum eigenen Kind. Denn die Kinder spüren eine Unsicherheit seitens der Eltern und werden dadurch ebenfalls verunsichert.
Die
Eltern bekommen ab Beginn der täglichen Eingewöhnung die Rolle des
„sicheren Hafens”. Das heißt, sie sind einfach nur anwesend und
vermitteln dem Kind Zuversicht, so dass sich das Kind traut, seine
Umgebung zu erkunden. Die Eltern sollen das Kind nicht “bespielen”
wie noch zuvor in den Spielkreisen sondern es zur Kontaktaufnahme mit
anderen ermutigen. Wichtig bei der Verabschiedung: Eine kurze Abschiedsszene erleichtert dem Kind die Trennung, ein längeres Hin und Her verunsichert es. Selbst wenn es einmal zu Tränen kommt, sollte der Abschied kurz gehalten werden. Hier darf auf die pädagogische Kompetenz der Pädagogen vertraut werden. Es zeugt von einer gesunden, sicheren Bindung an die Mutter/den Vater, wenn das Kind auf deren Fortgang traurig reagiert - wenn es sich dann von uns trösten lässt, ist das wiederum ein Zeichen dafür, dass es zu uns ebenfalls eine Bindung eingegangen ist. Und selbstverständlich sind und bleiben die Eltern immer die allerwichtigsten Bindungspersonen, da ist es nicht verwunderlich, wenn das Kind auf deren Fortgang unglücklich reagiert. Die meisten Kinder beruhigen sich schnell. Wir lassen keine Kinder unnötig leiden und benachrichtigen die Eltern umgehend, wenn wir merken, dass das Kind der Trennung noch nicht gewachsen ist. Ebenso dürfen die Eltern wenn sie unsicher sind, zu ihrer Beruhigung später gern noch mal telefonisch nachfragen, wie es ihrem Kind inzwischen geht. Voraussetzung für eine möglichst einfache Eingewöhnung ist eine gute Kommunikation zwischen den Eltern und den Mitarbeitern. Je mehr wir über das Kind wissen, seine Vorlieben, seine Eigenheiten, aber auch über die Eltern, deren Bedürfnisse und Erwartungen, umso eher können wir auf beide eingehen. Ebenso freuen wir uns über all Ihre Fragen und mitgeteilten Sorgen oder Unsicherheiten!
5. Elternmitarbeit
Eltern als Fachleute für ihr eigenes Kind sind ein wesentlicher Bestandteil der Kindertagesstätte. Sie versorgen das Team mit wichtigen Informationen über die Lebensgeschichte und die Persönlichkeit des Kindes. Darüber hinaus bereichern sie das Kindergartenleben durch Vorschläge und Ideen, Teilnahme und Mitwirkung bei Elternabenden, der jährlich stattfindenden Elternversammlung und dem Elternbeirat. Auch gegenüber der Stadt und dem Land können Eltern aktiv werden um die Interessen der Kinder und des Kindergartens zu vertreten.
6. § 8a SGB VIII, das Kindeswohl Uns allen, Eltern wie Mitarbeitern, liegt in erster Linie das Kindeswohl am Herzen. Die Gesellschaft ist heutzutage aufmerksamer geworden und wir sind gesetzlich dazu verpflichtet, bei Anzeichen für Kindeswohlgefährdung aktiv tätig zu werden. Darunter sind massive Gefährdungen von Kindern zu verstehen, die auch durch kooperative Gespräche mit den Erziehungsberechtigten nicht zu ändern sind. Falls es tatsächlich einmal so sein sollte, stehen uns durch die Mitgliedschaft beim Dachverband der freien Träger e.V. Lübeck Fachkräfte von Sprungtuch e.V. zur Verfügung, die uns mit ihrem Fachwissen unterstützen um den Familien die bestmögliche Unterstützung geben zu können.
7. Gewerbezwerge überall Wir sind keine Insel. Unsere Kinder wohnen in verschiedensten Stadtteilen und wir wollen viele Kontakte auch ausserhalb unserer Einrichtung knüpfen. Wir kooperieren mit den umliegenden Grundschulen um den Kindergartenkindern den Übergang vom Kindergarten in die Schule möglichst einfach und angenehm zu zu machen. Wir arbeiten mit der Ergotherapeutin Frau Mirja Pack zusammen. Sie bietet für Kinder mit Ergotherapiebedarf an, die Stunden in unserer Einrichtung durchzuführen. So bleiben die Kinder in vertrauter Umgebung, die Eltern müssen nicht nach der Arbeit noch mit dem Kind zur Therapie und zurück. Frau Packs Konzept, die Stärken zu stärken um die Schwächen zu schwächen und das Konzept der Gewerbezwerge passen besonders gut zusammen. Weitere Kooperationen sind in Planung. 8. Warum ist diese Kindertagesstätte so und nicht anders?
Wir beschäftigen uns sehr mit aktuellen Forschungsergebnissen. Vor 20 Jahren gelehrte Entwicklungsphasen nach Piaget sind inzwischen überholt und widerlegt, es gibt viele Untersuchungen und Erkenntnisse aus der Bindungs-, Hirn- und Entwicklungsforschung die dazu führten, dass unser Konzept so ist, wie es ist. Einige Namen und Fachgebiete seien im Folgenden beispielhaft aufgeführt: Entwicklungsspsychologie: Prof. Dr. R. Oerter / Prof. Dr. R. Largo / Prof. Dr. G. Mietzel / Prof. Dr. H. Keller Bildungsforschung: Prof Dr. G. Schäfer / Prof. Dr. R. Tippelt / Prof. Dr. M. Hasselhorn / Prof Dr. J. Leu / Prof. Dr. L. Liegle Neurobiologie: Prof. Dr. G. Hüther / Prof. Dr. M. Spitzer Bindungsforschung: Prof. Dr. M. Farell Erickson / Prof. Dr. B. Egeland / Prof. Dr. K.-H. Brisch / Prof. Dr. K. und K. Grossmann
Daraus folgt auch, dass unser Konzept nicht für die nächsten Jahrzehnte feststeht. Wie die Gesellschaft und die Forschung Wandlungen vollziehen, so werden auch wir und das Konzept sich mit der Zeit verändern.
Die Grundsätze werden aber wird immer gleich bleiben:
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