Bauvorhaben Kindertagesstätte Drucken E-Mail
Geschrieben von Nico Radßuweit   
Mittwoch, 16 Dezember 2009

ASB - Kindertagesstätte

Der Arbeiter-Samariter-Bund OV Lübeck errichtet für 1,2 Millionen Euro eine Kindertagesstätte.

Andreas Voß (v.l.), Geschäftsführer des ASB Lübeck, Spyridon Aslanidis von der Wirtschaftsförderung Lübeck, und Architekt Ansgar SpeerMit einem ungewöhnlichen, aber im Vorfeld gut durchdachten Projekt startet der ASB Lübeck ins Jahr 2010.
Die Errichtung einer Kindertagesstätte ist schon lange Gesprächsthema im Ortsverband gewesen. Durch eine Umfrage der Wirtschaftsförderung und des ASB im Juli 2008 hat sich gezeigt, das der Bedarf einer Kindertagesstätte im Gewerbegebiet Geniner Straße vorhanden ist.

Die Ausschreibung hat der Lübecker Architekt Ansgar Speer gewonnen, der bereits Kitas in Gnissau, Ahrensbök und Ratzeburg, sowie auch die jetzige Geschäftsstelle des ASB Lübeck gebaut hat. „Wir bauen eine Zwei-Gruppen-Kita mit Erweiterungsmöglichkeit“, so der Architekt. Das Gebäude mit einer Nutzfläche von 350 Quadratmetern hat Niedrigenergiehaus-Standard und ist nach der Sonne ausgerichtet. Im ersten Anlauf sollen zehn Krippenkinder und 20 bis 25 Drei- bis Sechsjährige hier betreut werden. Speer plant mit hellen Gruppenräumen, Schlaf- und Multifunktionsräumen sowie einem großzügigen Außengelände. „Wir wollen einen pädagogischen Garten anlegen“, so der Architekt.

Baubeginn soll im März 2010 stattfinden, die Eröffnung im Januar 2011.

"Wir kalkulieren mit fünf neuen Arbeitsplätzen und den gleichen Preisen, wie sie in den städtischen Kitas gelten." sagt Andreas Voß, Geschäftsführer des ASB OV Lübeck. "Laut Verwaltung kostet der Halbtagsplatz (fünf Stunden täglich) für Drei- bis Sechsjährige in einer städtischen Kita 159 Euro, der Ganztagsplatz 201 Euro. Der Krippenplatz ganztags kostet 269 Euro (alle Angaben ohne Essen). Bei den Öffnungszeiten werden wir uns weitgehend an den Bedürfnissen der berufstätigen Eltern orientieren."

Am 7. Januar startet der ASB eine erneute Unternehmensbefragung. Bis 21. Januar können die Betriebe im Gewerbegebiet den aktuellen Betreuungsbedarf ihrer Mitarbeiter melden.

Foto vom Fotografen Wolfgang Maxwitat, mit freundlicher Genehmigung der Lübecker Nachrichten .
 
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